Der Theatertyrann Bruscon ist mit Frau und seinen Kindern auf Tournee, um auch im hinterletzten Winkel seine „Menschheitskomödie“ Das Rad der Geschichte aufzuführen. In seinem Lebenswerk sind all seine Anstrengungen und Begabungen gebündelt, doch er scheitert immer wieder an widrigsten Bedingungen und findet sich in einem Alptraum wieder.
Der Theatermacher
Seine Forderung an sich selbst, seine Familie und an seine Kunst ist einfach, aber maßlos, seine Forderung an das Theater bescheiden: Am Ende der Vorstellung muss jegliches Licht im Saal verlöschen, auch das Notlicht. Ein Albtraum für die Feuerwehr!
Thomas Bernhard hat mit dieser Komödie, 1985 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt, allen Kunsttyrannen und Theaterbesessenen ein Denkmal gesetzt.