Der mittellose Sándor Barinkay kehrt aus der Vertreibung zurück. Doch sein Erbe ist heruntergekommen und auch Schweinezüchter Zsupán erhebt darauf Anspruch. Um den Frieden zu wahren, will er Arsena, die Tochter Zsupáns, heiraten – doch diese ist bereits in Ottokar verliebt.
Die Uraufführung 1885 war der größte Bühnenerfolg des Komponisten Johann Strauß. Sein Ungarnaufenthalt ist in der Komposition ebenso zu hören wie seine Heimat Wien: rasante Csárdásläufe wechseln mit melancholischem Moll und schwungvollen Walzern, darunter „Ja, das alles auf Ehr“ oder der „Schatzwalzer“. Diese Operette betört mit Couplets und sanften Duetten, strotzt voller Energie und mitreißenden Rhythmen.
Libretto von Ignatz Schnitzer Musikalische Leitung - Yonatan Cohen Inszenierung - Wolfgang Quetes Bühne - Manfred Kaderk Kostüme - Anke Drewes Dramaturgie - Annika Hertwig