Das Stück über das Leben des Mathematikers Kurt Gödel fordert den Zuseher, und doch bedarf es keines Doktorats in Philosophie und Logik, um es zu verstehen. Die Emigration des berühmten Logikers, sowohl die äußere in ein anderes Land als auch die innere, in seine Geisterwelt, ist zutiefst berührend.
Im Gegenteil: man fühlt sich fast wie zu Hause im „Wiener Kreis“, oder wenn sich Gödel etwa mit Einstein ein intellektuelles Ping-Pong über seine Einbürgerung in Amerika liefert. Dafür sorgt Kehlmanns klare Dramaturgie, die vielschichtigen Profile seiner Figuren und - sein Humor.
Die Emigration des berühmten Logikers, sowohl die äußere in ein anderes Land als auch die innere, in seine Geisterwelt, ist zutiefst berührend.