Sie lässt sich dennoch gern von ihrer Tochter Petra pflegen. Und so kann diese nicht mehr aus dem Haus und wartet drinnen auf die Zukunft. Das immerzu fortdauernde Fest der Alten wollen die Jungen, Ausgeschlossenen, nun endlich stürmen und ihre Forderungen stellen: nach dem Geld von Morgen und nach dem „mehr-als-geld“ – dass endlich überhaupt ein Morgen anbricht.
Beschwörend, komisch, dystopisch und lyrisch zart fragt Ewald Palmetshofers neues Stück nach der Zeit und ihrem Vergehen, nach der Möglichkeit von Veränderung, nach Schulden und Erbe der alten und der jungen Generation und danach, wer dabei die Räuber sind.

