Anders der Journalist Toohey, der sozialistische Ideen predigt, um die Massen gegen jede Form von Individualismus aufzubringen und gefügig zu machen. Als der lebensmüde Medientycoon Gail Wynand in seinen Zeitungen die öffentliche Meinung lenken will, eskaliert der Kampf der Ideen.
Vor der russischen Revolution in die USA geflohen, wurde Ayn Rand mit ihrer Philosophie des Kapitalismus und der strikten Ablehnung des Sozialstaates zur Heldin der amerikanischen Konservativen. In der Gegenüberstellung von Individualismus und Kollektivismus wirkt Fountainhead, 1943 erschienen, wie eine Blaupause aktueller Konflikte. Wie marktkonform ist Individualität in einer eskalierenden Mediengesellschaft? Und können wir in neoliberalen Zeiten tatsächlich auf Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt verzichten?
In einer Bearbeitung von Koen Tachelet
Regie Johan Simons
Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Maria Roers, Videodesign Simon Janssen, Dramaturgie Susanne Meister


