Die 38. Mülheimer Theatertage haben sich der Förderung deutschsprachiger Autorinnen und Autoren verschrieben. Jedes Jahr werden sieben bis acht Stücke in der wirksamsten Aufführung - meist der Uraufführung - in Mülheim an der Ruhr gezeigt. Bewertet werden dabei die neuen Stücke, nicht die jeweiligen Inszenierungen. Die Jury vergibt am Ende des Festivals den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikerpreis.
Die Auswahl trifft ein unabhängiges Gremium aus den in der jeweiligen Saison uraufgeführten deutschsprachigen Stücken. Eine Jury aus fünf Theaterschaffenden, Kritikern und Dramatikern vergibt am Ende des Festivals den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikerpreis. Vom Publikum wird der „Publikumspreis der Mülheimer Theatertage“, ein undotierter Ehrenpreis, vergeben.
1987 erhielten die Mülheimer Theatertage den ITI-Preis des „Zentrum Bundesrepublik Deutschland des Internationalen Theaterinstituts e. V. der UNESCO“ für die Konzeption, „...deutschsprachige Dramatik zu bewerten und zu fördern, Autoren zu fördern und ästhetische Strömungen in der zeitgenössischen Theaterliteratur ideell und materiell zu unterstützen...“.

