Neben ihrer Arbeit in einer Uhrenfabrik wollte sie unbedingt weiter schreiben und gehört werden, und so musste sie sich die «Feindessprache» aneignen, um sich ausdrücken zu können. Die Sprache, in der sie schrieb, war keine freiwillig gewählte, sie musste sich mit ihr arrangieren. Lesen und Schreiben war ein Akt der Vergewisserung der eigenen Existenz und Identität, ein Heilmittel gegen Einsamkeit und Verlust.
Die autobiografische Erzählung bringt Leben und Schaffen der ungarisch-schweizerischen Autorin von «Das grosse Heft» näher.

