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Die analphabetin

in Theater Basel
Uraufführung/Premiere am 26. September 2019
Nach ihrer Kindheit in Ungarn floh Ágota Kristóf, die Autorin dieser Erzählung, 1956 vor dem Krieg in ihrer Heimat in die französischsprachige Schweiz. Dort musste sie eine völlig fremde Sprache erlernen und sich mit ihrer neuen Identität auseinandersetzen.

Neben ihrer Arbeit in einer Uhrenfabrik wollte sie unbedingt weiter schreiben und gehört werden, und so musste sie sich die «Feindessprache» aneignen, um sich ausdrücken zu können. Die Sprache, in der sie schrieb, war keine freiwillig gewählte, sie musste sich mit ihr arrangieren. Lesen und Schreiben war ein Akt der Vergewisserung der eigenen Existenz und Identität, ein Heilmittel gegen Einsamkeit und Verlust.

Die autobiografische Erzählung bringt Leben und Schaffen der ungarisch-schweizerischen Autorin von «Das grosse Heft» näher.

Mitwirkende

Miriam Balli(Kostümbild)
Leonhard Luchner(Komponist/in)
Germaine Sollberger(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Donnerstag, 26. September 2019 (Premiere / Uraufführung)
Sonntag, 29. September 2019

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