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Die Blechtrommel

in Kulturforum Fürth
Uraufführung/Premiere am 18. Januar 2020
Mit seinem Roman über den klein gebliebenen Protest-Trommler Oskar Matzerath wurde der Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass 1959 über Nacht berühmt. Oliver Reese hat das Werk zu einer Ein-Mann-Show für das Theater reduziert und bietet eine neue Perspektive auf die Geschichte.

Die Geschichte Oskars, für den zwei Väter in Betracht kommen, weil seine Mutter Agnes ihre Liebe zwischen dem Kolonialwarenhändler Alfred Matzerath und ihrem Vetter Jan Bronski teilt, wird richtig dramatisch ab seinem dritten Geburtstag, zu dem er eine Blechtrommel geschenkt bekommt. Gleichzeitig beschließt er, nicht mehr zu wachsen. Ein Sturz von der Kellertreppe liefert die vermeintliche Erklärung dafür – ganz unerklärlich bleibt dagegen Oskars Fähigkeit, mit erhobener Stimme Glas zu zersingen.

Schreiend und trommelnd betätigt sich Oskar fortan als Störenfried in der ungeliebten Welt spießig-gefährlicher Erwachsener. Er bringt Nazi-Aufmärsche durcheinander und beobachtet als neugieriger Augenzeuge die mütterlichen Seitensprünge, schwängert seine spätere Stiefmutter Maria und produziert sich als kleinwüchsiger Artist; immer aber bleibt er der höhnische Zwerg, der die Welt auf den Kopf stellt.

Mitwirkende

Christian van Loock(Bühnenbild)
Boris Keil(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 18. Januar 2020 (Premiere / Uraufführung)
Sonntag, 19. Januar 2020
Dienstag, 21. Januar 2020
Mittwoch, 22. Januar 2020
Donnerstag, 23. Januar 2020
Freitag, 24. Januar 2020

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