Im Gespräch mit den pflegebedürftigen Menschen stoßen „Die Nichtsnutze“ auf Geschichten aus einer anderen Zeit. Dadurch angeregt untersuchen sie ihren eigenen Alltag, und es entsteht der Plan, selbst Erfahrungen in einer ganz anderen Zeit zu sammeln.
Unter der Leitung von Theaterpädagogin Aline Bosselmann haben die jungen Darsteller dieses „Spiel, das den eigenen Alltag unter die Lupe nimmt und dabei die Zeit verlässt“ entwickelt. Bühne und Kostüme steuert Lena Natt bei. „Nichtsnutze voller Tatendrang“ ist für Zuschauer ab 10 Jahren geeignet.
Das zweite Bühnenprojekt, das an diesem Tag Premiere feiert, trägt den Titel „Scheißvieh“ und behandelt das Leben in einer gewöhnlichen Wohnsiedlung. Alles geht dort seinen üblichen Gang, bis die Anwohner Zeugen einer besonderen Begegnung werden: Zwei Leute haben sich aufgemacht, das „Monster in sich“ zuzulassen.
Unter der Leitung von Theaterpädagoge Marguerite Windblut untersuchen die Darsteller, ob der Monsterfunke auf die Menschen aus der Wohnsiedlung tatsächlich überspringt. Und sie fragen, was das überhaupt ist, das Monster in einem.
Zum „Scheißvieh“-Team gehören außerdem noch Greta Stauch, die für das Bühnenbild und die Kostüme sorgt, sowie Dramaturg Florian Heller. Altersempfehlung: ab 14 Jahre.
Der Eintritt bei den Vorstellungen beträgt € 6,60.
Kartenvorverkauf: Tel.: 0201/81 22-200, oder online unter www.schauspiel-essen.de


