Erst als ein Familiengeheimnis der Fürsten ans Licht kommt, scheint dem Glück nichts mehr im Wege zu stehen.
„Die Csárdásfürstin“, uraufgeführt 1915 in Wien, ist musikalisch ein echtes Feuerwerk, jede Melodie ist ein Volltreffer. Der ungarische Komponist Emmerich Kálmán hat rund um die unmögliche Liebe zwischen Varieté-Sängerin Sylva Varescu und dem Fürstensohn Edwin wahre Ohrwürmer komponiert. Es findet die panisch verzweifelte Vitalität einer ganzen Generation ihren Niederschlag in dieser Operette: Weltuntergangsstimmung als Lebensgefühl.
Der Regisseur Georg Schmiedleitner inszeniert „Die Csárdásfürstin“ wie einen Tanz auf dem Vulkan: „Hinter den schönen Melodien liegt das Dunkle, das Versteckte. Liebe und Lüge, Lust und Verbot liegen nahe beieinander. Im Unterschied zu gängigen Operetteninszenierungen sind unsere Frauen auf der Bühne selbstbewusst und zeigen den Männern, wo es lang geht.“
Libretto von Leo Stein und Béla Jenbach
Koproduktion mit der Stiftung Haydn von Bozen und Trient
Mit italienischen Übertiteln
Musikalische Leitung Philipp von Steinaecker
Regie Georg Schmiedleitner
Bühne Stefan Brandtmayr
Kostüme Cornelia Kraske
Choreografie Marcel Leemann
Chorleitung Sandro Filippi
Licht Micha Beyermann
Dramaturgie Ina Tartler
Chor Hochschule für Musik Konservatorium „Claudio Monteverdi“ Bozen und zusätzliche Sänger*innen
Haydn Orchester von Bozen und Trient

