Ein Meister wie Hans Sachs muss her, mit Klugheit, Menschlichkeit, Mut und List, Einsicht und Verzicht ausgestattet, um in Nürnberg das Chaos abzuwenden und Wege in eine Zukunft aufzuzeigen – der Wunsch nach einer Utopie in C-Dur.
Richard Wagners »Die Meistersinger von Nürnberg« ist in einer Neuinszenierung von Bernd Mottl und unter der musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange zu erleben. Oliver Zwarg gibt als Hans Sachs sein Rollendebüt. Marco Jentzsch ist als Walther von Stolzing zu sehen. Thomas de Vries debütiert als Sixtus Beckmesser und Betsy Horne ist Eva. Erik Biegel spielt David und Margarete Joswig ist Magdalene. Young Doo Park singt Veit Pogner. Benjamin Russell übernimmt die Partie des Fritz Kothner. In den weiteren Meistersinger-Partien sind Ralf Rachbauer, Florian Kontschak, Rouwen Huther, Reiner Goldberg, Andreas Karasiak, Daniel Carison, Philipp Mayer und Wolfgang Vater zu erleben.
Oper in drei Aufzügen | Libretto vom Komponisten | Uraufführung 1868 in München. In deutscher Sprache mit Übertiteln.
Musikalische Leitung GMD Patrick Lange. Inszenierung: Bernd Mottl. Bühne, Kostüme: Friedrich Eggert. Chor: Albert Horne. Licht: Klaus Krauspenhaar. Dramaturgie: Regine Palmai.
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Nachgespräch mit prominenter Besetzung im Theaterfoyer statt. Peter Hanser-Strecker, heutiger Schott-Verleger, und Regisseur Bernd Mottl erzählen über die Vergangenheit und Gegenwart im Umgang mit Richard Wagner und der Oper »Die Meistersinger von Nürnberg«. Der Eintritt ist frei.
Die Oper »Die Meistersinger von Nürnberg« ist auch während der Internationalen Maifestspiele in Starbesetzung zu erleben.
Bild: Richard Wagner

