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Die Pest

Uraufführung/Premiere am 15. November 2019
In der algerischen Küstenstadt Oran bricht eine seltsame Seuche aus. Doktor Bernard Rieux ahnt, dass es die Pest ist, und kämpft gegen eine Krankheit, die unaufhaltsam Opfer fordert.
© Arno Declair

In der algerischen Küstenstadt Oran bricht eine seltsame Seuche aus. Doktor Bernard Rieux ahnt, was alle anderen für unmöglich halten: Es ist die Pest. Der Ausnahmezustand wird ausgerufen, die Stadt hermetisch abgeriegelt, alle Verbindungen zur Außenwelt gekappt. Bald fordert die Krankheit mehr und mehr Opfer, gigantische Krankenstationen entstehen, später Massengräber. Der Arzt weiß, dass sein Kampf gegen die Seuche aussichtslos ist. Der Bazillus bleibt unbesiegbar, auch wenn die Pest Oran nach neun Monaten so unvermittelt wieder verlässt, wie sie gekommen ist.

Albert Camus’ weltberühmter Roman fragt nach der Möglichkeit menschlichen Handelns im Angesicht der Katastrophe. Während des Zweiten Weltkriegs geschrieben, gilt er als Bild für den Kampf der Résistance gegen die Besetzung Frankreichs ebenso wie als zeitlose Auseinandersetzung mit dem metaphysischen Problem des Bösen. Die Inszenierung des ungarischen Regisseurs András Dömötör fokussiert die Pest als Allegorie des Faschismus, der - für eine Zeitlang verschwunden geglaubt - wieder erwacht und seine "Ratten zum Sterben in die Städte schickt".

Mitwirkende

Sigi Colpe(Kostümbild)
László Bakk-Dávid(Komponist/in)
Peter Grahn(Lichtdesign)
Claus Caesar(Dramaturgie)
Meike Schmitz(Dramaturgie)
Božidar Kocevski(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 15. November 2019 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 16. November 2019
Dienstag, 26. November 2019
Freitag, 13. Dezember 2019
Donnerstag, 19. Dezember 2019
Donnerstag, 26. Dezember 2019

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