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Die Sache Makropulos

Uraufführung/Premiere am 25. Januar 2020
Die Handlung beginnt wie ein Krimi und entwickelt sich zu einem philosophischen Thriller. Während ein Gericht über einen jahrzehntelangen Erbschaftsstreit entscheidet, erscheint die gefeierte Opernsängerin Emilia Marty und zeigt ein mysteriöses Interesse an dem Fall.

Emilia Marty behauptet sogar, dass das bisher unentdeckte Testament alles entscheiden würde. Und sie wisse, wo es versteckt sei. Die Männer, die vor Gericht miteinander ringen, werben um die Gunst der schönen Sängerin, doch sie bleibt seltsam distanziert. Albert Gregor macht der faszinierenden Sängerin Avancen, blitzt jedoch wie alle Männer, die um sie werben, ab. Schrittweise enthüllt der große Komponist Leoš Janáček das erschütternde Geheimnis hinter dieser Frau, das weit über den Rechtsstreit aus dem 19. Jahrhundert hinausgeht. Am Ende dieser Oper steht nicht die Lösung eines Kriminalfalles im Zentrum, sondern die philosophische Frage nach dem Wert von Leben und Tod.

Die Inszenierung liegt in den Händen von Jakob Peters-Messer, der bereits Wagners „Der fliegende Holländer“ auf die Bühne brachte. Zuletzt inszenierte er Antonín Dvořáks Märchenoper „Katja und der Teufel“. Zur Neuinszenierung von „Die Sache Makropulos“ ist noch einmal das Regie-Team der gefeierten „Katja und der Teufel“ nach Dessau gekommen: Für Jakob Peters-Messers Regie hat Markus Meyer erneut die Bühne entworfen, und Sven Bindseil ist wieder für die Kostüme verantwortlich.

Die glanz- und geheimnisvolle Operndiva Emilia Marty ist eine Paraderolle für Kammersängerin Iordanka Derilova, die selbst oft auf tschechischen Bühnen auftritt. Auch wenn sie im Zentrum der Handlung steht, hat Janáček eine Ensembleoper geschrieben – mit vielen wirkungsvollen Partien für KS Ulf Paulsen, Kostadin Argirov, David Ameln, Cornelia Marschall, Don Lee u.a. Mit dem international gefeierten Heldentenor Tilmann Unger hat das Anhaltische Theater Dessau schließlich einen idealen Sänger für die Rolle des Albert Gregor gefunden, eines Mannes, der mit der gleichen Leidenschaft seinen Prozess gewinnen möchte und sich hoffnungslos in Emilia verliebt. Die Anhaltische Philharmonie spielt unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors Markus L. Frank.

Mitwirkende

Iordanka Derilova(Sänger/in)
Tilmann Unger(Sänger/in)
David Ameln(Schauspieler/in)
Cornelia Marschall(Schauspieler/in)
Ulf Paulsen(Sänger/in)
Christian Sturm(Schauspieler/in)
Kostadin Argirov(Schauspieler/in)
Don Lee(Schauspieler/in)
Markus L. Frank(Musikalische Leitung)
Markus Meyer(Bühnenbild)
Sven Bindseil(Kostümbild)
Felix Losert(Dramaturgie)

Spielzeiten

Samstag, 25. Januar 2020 (Premiere / Uraufführung)
Sonntag, 02. Februar 2020
Samstag, 08. Februar 2020
Sonntag, 01. März 2020
Freitag, 27. März 2020
Sonntag, 19. April 2020

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