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Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Uraufführung/Premiere am 14. Februar 2023
Heinrich Böll beschreibt in seiner Erzählung die Absurditäten der Berichterstattung und thematisiert mit Katharina Blums Schicksal ein Medienspektakel, das als Vorläufer des heutigen Shitstorms gilt. Die Geschichte beleuchtet, wie die Presse das Leben einer unschuldigen Frau zerstören kann.
© Vaganten Bühne

Katharina Blum gerät als "Person der Zeitgeschichte" in die Aufmerksamkeit der Presse, weil sie einem gesuchten Verbrecher bei der Flucht geholfen haben soll. Im Laufe der Ermittlungen werden Aussagen von ihr aus dem Zusammenhang gerissen, Zeug*innenberichte falsch zitiert und ihre Privatsphäre in der Öffentlichkeit aufs Gröbste ausgebreitet, bis sie schlussendlich bei einem geplanten Interview in ihrer Wohnung einen Journalisten erschießt.

Theaterautor Clemens Mädge setzt in seiner Bearbeitung den Fokus auf den Druck, unter dem Katharina Blum steht, und die psychische Gewalt, der sie als junge Frau in einem Umfeld aus männlichen Ermittlern, Journalisten und Verehrern ausgesetzt ist. Dabei lässt er zwei Journalisten Jahre nach Katharina Blums Tat erneut auf das Geschehene blicken und zieht so geschickt Parallelen ins Heute.

Mitwirkende

Magdalene Artelt(Schauspieler/in)
Daniel-František Kamen(Schauspieler/in)
Nils Malten(Schauspieler/in)
Clemens Mädge(Autor/in)
Amelie Müller(Kostümbild)
Fabienne Dür(Dramaturgie)
Alexander Schatte(Bühnentechnik)
Malte Hurtig(Lichtdesign)
Henry Mampe(Bühnentechnik)

Spielzeiten

Dienstag, 14. Februar 2023 (Premiere / Uraufführung)
Mittwoch, 15. Februar 2023
Donnerstag, 16. Februar 2023
Freitag, 17. Februar 2023
Donnerstag, 02. März 2023
Freitag, 03. März 2023
Samstag, 04. März 2023

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