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Maria Magdalena

Uraufführung/Premiere am 27. April 2019
Friedrich Hebbels »Maria Magdalena« gilt als das letzte bürgerliche Trauerspiel. Der Regisseur Klaus Schumacher untersucht, wie die damals gewaltvollen Begriffe von Ehre, Familie und Moral noch heute relevant sind und ob Familienbande in der modernen Welt immer noch die stärksten Fesseln darstellen.
Maria Magdalena
© Thomas Rabsch

In der Familie von Meister Anton scheinen die Dinge endlich wieder in Ordnung zu sein. Seine Frau ist wieder gesund, und seine Tochter Klara hat sich mit ihrem Verlobten Leonhard versöhnt. Doch in kurzer Zeit wird all das zerstört: Klaras Bruder Karl kommt wegen Verdachts auf Diebstahl in Untersuchungshaft. Bei der Verhaftung stirbt die Mutter vor Schock an Ort und Stelle. In eine so verbrecherische Familie möchte Leonhard nicht einheiraten, er löst die Verlobung, obwohl Klara ein Kind von ihm erwartet. Sogar Friedrich, Klaras Jugendliebe, der eigentlich immer noch auf sie gehofft hat, wendet sich von ihr ab, als er von ihrer Schwangerschaft erfährt. An der Leiche ihrer Mutter schwört Klara ihrem Vater, ihm keine Schande zu machen – denn die Ehre seiner Familie ist Meister Anton, der sich ein Leben lang dafür krumm gemacht hat, das Wichtigste auf der Welt zu bewahren.

Klaus Schumacher ist Leiter des Jungen Schauspielhauses Hamburg und Träger des Deutschen Theaterpreises Der Faust. »Maria Magdalena« ist seine erste Arbeit am Düsseldorfer Schauspielhaus.

Mitwirkende

Jan Maak(Schauspieler/in)
Tanja Schleiff(Schauspieler/in)
Cennet Rüya Voß(Schauspieler/in)
Alexej Lochmann(Schauspieler/in)
Henning Flüsloh(Schauspieler/in)
Tobias Vethake(Komponist/in)
Katrin Plötzky(Bühnenbild)
Karen Simon(Kostümbild)
Frederik Tidén(Dramaturgie)

Spielzeiten

Samstag, 27. April 2019 (Premiere / Uraufführung)
Dienstag, 07. Mai 2019
Dienstag, 21. Mai 2019
Mittwoch, 05. Juni 2019

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