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Elektra

in Theater am Schiffbauerdamm
Uraufführung/Premiere am 22. Oktober 2020
Elektras Vater Agamemnon kehrt aus dem Krieg heim, nur um von seiner Frau Klytaimnestra und ihrem Liebhaber Äigisth hinterrücks getötet zu werden. An ihrem Grab schwört Elektra Rache, die ihr totgeglaubter Bruder Orest vollstrecken soll.
© JR Berliner Ensemble

An ihrem Grab schwört Elektra Rache – ein eisernes Versprechen, dem sie verschrieben ist und das ihr totgeglaubter Bruder Orest vollstrecken soll. Mit dem Tod Klytaimnestras erfüllt sich ein weiteres Mal der Fluch, der das Geschlecht der Atriden dazu verdammt, immer und immer wieder zu töten. Agamemnon und Klytaimnestra und die Geister der vielen Toten vor ihnen scheinen das Haus weiter zu beleben und erzeugen im Herrscherhaus von Theben trotz königlicher Gemächer eine bedrückende Enge.

Diesem verfluchten Haus nähert sich die Regisseurin Rieke Süßkow gemeinsam mit dem Ensemble in Ausdrucksformen auch jenseits von Sprache. Inspiriert von expressionistischen Arbeiten und Horrorfilmen untersucht sie körperliche Regel- und Formwerke, die Menschen voneinander entrücken können und eine stumme, wiederkehrende Gewalt bergen. Rieke Süßkow, die zum ersten Mal am Berliner Ensemble inszenieren wird, setzt ihre Beschäftigung mit einem musikalisch-bildlichen Erzählen fort, die sie mit einer viel beachteten "Medea"-Inszenierung begann.

Mitwirkende

Marlene Lockemann(Bühnenbild)
Marlen Duken(Kostümbild)
Sven Kaiser(Komponist/in)
Dorothea Ratzel(Choreografie)
Karolin Trachte(Dramaturgie)

Spielzeiten

Donnerstag, 22. Oktober 2020 (Premiere / Uraufführung)
Donnerstag, 29. Oktober 2020
Freitag, 30. Oktober 2020
Samstag, 31. Oktober 2020
Sonntag, 01. November 2020
Mittwoch, 11. November 2020
Donnerstag, 12. November 2020

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