Rache ist die allesbestimmende Kraft, die Elektra treibt. Seit dem Mord an ihrem Vater durch den Liebhaber ihrer Mutter führt sie ein Schattendasein im Hof des Palastes, doch die Mauern, die sie gefangen halten, sind innere: Elektras Trauma ist zum Wahn geworden, die Hoffnung auf Erlösung durch die Rückkehr des totgeglaubten Bruders zur Obsession.
Richard Strauss hat mit seiner Vertonung von Sophokles’ antiker Tragödie »Elektra« ein packendes Drama über menschliche Abgründe geschrieben, das die psychologischen Extreme und den Schmerz dieser blutrünstigen Familie musikalisch erfahrbar macht.
Libretto von Hugo von Hofmannsthal in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln.
Musikalische Leitung: Srba Dinić, Regie: Adriana Altaras, Bühne und Kostüme: Christoph Schubiger, Chor: Georg Menskes, Dramaturgie: Valeska Stern.