Seine frisch Vermählte aber gibt nicht auf. Sie weiß, was sie will, und um es zu bekommen, schreckt sie auch vor extremen Methoden nicht zurück. Vor dem Hintergrund der Debatte über Sexismus und Geschlechteridentitäten inszeniert Robert Schuster das Stück als ein Vexierbild, in dem Geschlechterrollen auf den Kopf und in Frage gestellt werden. Die Vorzeichen eines männerdominierten Systems werden umgekehrt und so die Zuschreibungen und Erwartungen aufgrund von Geschlecht offengelegt.
Robert Schuster inszeniert Oper und Schauspiel u. a. in Basel, Bremen, Freiburg, Leipzig, am Deutschen Theater Berlin, am Deutschen Nationaltheater Weimar und am Schauspiel Frankfurt. Am Schauspielhaus Bochum waren zuletzt seine internationalen Produktionen „MALALAI – die afghanische Jungfrau von Orléans“ und „Kula – nach Europa“ zu sehen, die das Schauspielhaus Bochum als Kooperationspartner des Deutschen Nationaltheaters Weimar gezeigt hat. 2015 hat er in Bochum die Uraufführung von Christoph Nußbaumeders „Das Fleischwerk“ inszeniert. Er ist Professor für Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin.
- Regie: Robert Schuster,
- Bühne & Kostüme: Jens Kilian,
- Musik: Louisa Beck,
- Dramaturgie: Miriam Wendschoff
Bild: William Shakespeare

