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Enttäuschende Ewigkeit

in Kammerspiele
Uraufführung/Premiere am 10. Januar 2026
Der Traum vom Mond ist so alt wie die Menschheit selbst und spiegelt das Streben nach Grenzüberschreitung wider. Diese Sehnsucht wird in der Geschichte eines modernen Caligula deutlich, der alles daransetzt, seinen Traum zu verwirklichen.
© Theater Bonn

Einer, der heute dieses Ziel unbeirrt verfolgt, trägt nicht zufällig den gleichen Namen wie der legendäre römische Kaiser Caligula, der für seinen Größenwahn berüchtigt war. Dieser moderne Namensvetter ist bereit, alles zu tun, damit sein Traum von ihm als Mann im Mond Wirklichkeit wird: z.B. sich bei Elon Musk anzubiedern, um bei dessen geplanten Flug zum Erdtrabanten an Bord zu sein und dafür sagenhafte 38 Milliarden Euro aufzutreiben. Man kann zwar nicht mehr der erste, aber, laut Musk, der bedeutendste Mensch auf dem Mond sein. Koste es, was es wolle.

Caligulas Besessenheit von diesem Vorhaben steigert sich stetig und wird zu Gier. Sie treibt ihn durch die ganze Welt von Rom bis Tokio, von Berlin bis Amazonien. Alle, denen er auf dieser skurrilen Reise um die Erde begegnet, versucht er von seiner All-(Macht)-Mission zu überzeugen, sei es seine Mutter, Oli Kahn oder den Mond selbst. Eine Suche, die vielleicht bereits an ihrem Ausgangspunkt eine Flucht vor der Begegnung mit sich selbst war?

Mitwirkende

Paula Kläy(Autor/in)
Vanessa Vadineanu(Bühnenbild)
Stasys Musial(Komponist/in)
Sophie Basse(Schauspieler/in)
Christian Czeremnych(Schauspieler/in)
Lena Geyer(Schauspieler/in)
Paul Michael Stiehler(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 10. Januar 2026 (Premiere / Uraufführung)

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