Die verwitwete Gutsbesitzerin Larina hat zwei Töchter von ganz unterschiedlichem Charakter: die sensible, verschlossene Tatjana und die stets heitere Olga. Als der Gutsnachbar Lenski Eugen Onegin mitbringt, verliebt sich Tatjana in ihn und gesteht ihm ihre Liebe, doch Onegin erwidert diese nicht. Monate später treffen sich alle wieder.
„Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.“, schrieb Tschaikowski (1840-1893) seinem Schüler Sergei Tanejew. Die 1879 in Moskau uraufgeführte Oper besticht durch die psychologisch glaubhafte musikalische Zeichnung der Figuren sowie ihre realitätsnahe Handlung und ist heutzutage die meistgespielte russische Oper.
Die psychologisch glaubhafte musikalische Zeichnung der Figuren sowie ihre realitätsnahe Handlung kennzeichnen die Oper „Eugen Onegin“ von Peter Tschaikowski, welche 1879 in Moskau uraufgeführt wurde. Sie ist heutzutage die meistgespielte russische Oper und kommt nun in deutscher Sprache auf den Spielplan.