Felix, der Sohn eines bankrotten Schaumweinfabrikanten, ist Meister darin, den Menschen genau das vorzuspielen, was sie in ihm sehen wollen. In einer Welt der Fälschungen findet er sein Glück und wird zum Experten der kreativen Selbstvermarktung.
Regisseur und Autor Alexander Eisenach wird ein Stück schreiben über die Figur des Hochstaplers als Inbegriff des modernen Menschen, der sich ununterbrochen selbst inszeniert. Als Auftakt dazu befasst er sich mit dem entsprechenden Paradebeispiel der Literaturgeschichte: Felix Krull – Thomas Manns hinreißende Parodie auf ein Künstlertum brillanter Äußerlichkeiten, die am Ende genau das erzeugen, was sie nicht sind: das Leben selbst – ein echter Schwindel.
REGIE/BEARBEITUNG Alexander Eisenach BÜHNE Daniel Wollenzin KOSTÜME Lena Schmid DRAMATURGIE Sibylle Baschung