Durch einen gefälschten Brief bewirkt er, dass Maximilian seinen Erstgeborenen enterbt. Als Karl in Leipzig davon erfährt, ist er derart verletzt und verzweifelt, dass er mit seinen Kommilitonen beschließt, eine Räuberbande zu gründen, um ein Zeichen zu setzen. Während Karl Geld erbeutet, um damit Gutes zu tun und es Bedürftigen weiterzugeben, geht es der Bande rund um seinen Freund Spiegelberg jedoch nur um Gewaltexzesse.
Mit Friedrich Schillers Sturm und Drang Klassiker »Die Räuber« wird die Freilichtsaison eingeläutet. Im frisch renovierten Klosterhof liefern sich die ungleichen Brüder Karl und Franz unter der Regie von Olga Wildgruber einen erbitterten Kampf um das Erbe der Familie, um die Zuneigung des Vaters und um die Liebe. Nach der Inszenierung von Sławomir Mrożeks »Tango« im Jahr 2002 ist Schillers Klassiker »Die Räuber« Olga Wildgrubers zweite Arbeit in Zittau.

