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Furor

in Thalia in der Gaußstraße
Uraufführung/Premiere am 28. Februar 2019
Der 18-jährige Enno liegt schwer verletzt auf der Intensivstation, nachdem er dem Bürgermeisterkandidaten Heiko Braubach vors Auto gelaufen ist. Braubach besucht die verzweifelte Mutter und versucht, mit seinem Einfluss für Enno zu sorgen, doch seine wahren Motive bleiben fraglich.
© Krafft Angerer

Da taucht Jerome auf, Paketbote von ganz unten. Für ihn steht Braubach ganz oben auf der Liste der „Volksverräter“. „Politiker rettet Junkie das Leben“, so titelt die „Lügenpresse.“ - Doch ist das die ganze Wahrheit? War Braubach betrunken hinterm Steuer, als der Unfall geschah? Das Problem mit seiner Schuld, so der angry young man, kann Braubach nicht einfach weglabern. Er soll zahlen: für Enno, für seinen Ruf, für die Fortsetzung seiner Karriere. Der Politprofi zu Gast bei den Abgehängten der Gesellschaft, seiner ehemaligen Stammwählerschaft - was haben die noch zu verhandeln? Was haben sie gemein? Wut und Fremdheit auf beiden Seiten, die gesellschaftlichen Gräben laufen direkt durch die Mietwohnung der Mutter.

Das Stück schickt exemplarisch drei Vertreter einer Gesellschaft, deren Konsens zerfällt, in einen letzten Showdown - mit dem gezückten Messer wird hier die Frage gestellt: Wer repräsentiert die Verlierer des neoliberalen Wettbewerbs?

Mitwirkende

Lani Tran-Duc(Bühnenbild)
Gianna-Sophia Weise(Kostümbild)
Susanne Meister(Dramaturgie)
Frieder Hepting(Komponist/in)
Tim Porath(Schauspieler/in)
Steffen Siegmund(Schauspieler/in)
Victoria Trauttmansdorff(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Donnerstag, 28. Februar 2019 (Premiere / Uraufführung)
Freitag, 01. März 2019
Dienstag, 05. März 2019
Donnerstag, 07. März 2019
Dienstag, 26. März 2019
Samstag, 06. April 2019
Sonntag, 07. April 2019

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