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Tamerlano

in Bockenheimer Depot
Uraufführung/Premiere am 07. November 2019
Nachdem er den türkischen Sultan Bajazet besiegt hat, hält der Tatarenfürst Tamerlano diesen sowie dessen Tochter Asteria gefangen. Trotz seiner eigenen Verlobung mit Irene verlangt Tamerlano von seinem Vasallen Andronico, Irene zu heiraten, während Asteria entschlossen ist, Tamerlano zu heiraten und umzubringen.
© Monika Rittershaus

Als die Vermählung scheitert, versucht sie erfolglos, ihn zu vergiften. Andronico kann die Geliebte davon abhalten, das Gift selbst zu nehmen. Tamerlano befiehlt die Enthauptung des Sultans und Asterias Versklavung. In Folge dessen vergiftet sich Bajazet. Davon berührt, lässt Tamerlano Asteria frei. Der Heirat von Tamerlano und Irene sowie von Andronico und Asteria steht nichts mehr im Wege.

Tamerlano, die 18. Oper des Barockkomponisten Georg Friedrich Händel (1685-1759), wurde erstmals am 31. Oktober 1724 im King’s Theatre am Londoner Haymarket gezeigt. In seiner Premieren-Spielzeit fand das Werk jedoch nur elf weitere Aufführungen. Das Libretto stammt von Nicola Francesco Haym, der für nahezu ein Dutzend der den Händel-Opern zugrunde liegenden Texte verantwortlich zeichnete. Es geht auf Libretti von Agostino Piovene und Ippolito Zanelli zurück, welche wiederum auf einem Stück Jacques Pradons (1675) basieren. Nachdem die Oper Frankfurt die aktuelle Spielzeit bereits mit Händels Radamisto eröffnet hatte, knüpft sie nun mit Tamerlano daran an.

Die musikalische Leitung liegt bei Karsten Januschke, der bis 2015 der Oper Frankfurt – zuletzt als Kapellmeister – verbunden war. Hier gastierte er daraufhin u.a. 2018 mit Olga Neuwirths Lost Highway im Bockenheimer Depot. Zu seinen aktuellen Aufgaben gehören Engagements an den Staatsopern von München und Stuttgart. Der amerikanische Künstler und Opernregisseur R.B. Schlather hat sich mit einem experimentellen Stil und der Vorliebe für die Werke Händels in seiner Heimat einen Namen gemacht: Er inszenierte bereits 2018 im Rahmen des Opera Omaha ONE Festivals Ariodante. Zu seinen aktuellen Projekten gehören aber auch zwei Mozart-Opern: Don Giovanni (Opera Philadelphia) und Così fan tutte (Santa Fe Opera). Der amerikanische Countertenor Lawrence Zazzo (Tamerlano) ist regelmäßiger Gast an der Oper Frankfurt, wo er zuletzt 2018/19 als Arsamene in Händels Xerxes zu erleben war. Aktuelle Aufgaben führen ihn u.a. als Händels Giulio Cesare an die Staatsoper Dresden. Auch der belgische Tenor Yves Saelens (Bajazet) ist in Frankfurt kein Unbekannter. Hier gastierte er 2013/14 u.a. als Ferdinand in Adès’ The Tempest. Zu seinen Plänen gehören u.a. Valzacchi in Strauss’ Der Rosenkavalier am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel. Der junge amerikanische Countertenor Brennan Hall gibt als Andronico sein Europa-Debüt. Alle weiteren Partien sind mit Ensemblemitgliedern der Oper Frankfurt besetzt, darunter Elizabeth Reiter (Asteria), Cecelia Hall (Irene) und „Neuzugang“ Liviu Holender (Leone).

Dramma per musica in drei Akten von Georg Friedrich Händel in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Musikalische Leitung: Karsten Januschke; Regie: R.B. Schlather.

Mitwirkende

Karsten Januschke(Musikalische Leitung)
Lawrence Zazzo(Schauspieler/in)
Yves Saelens(Schauspieler/in)
Elizabeth Reiter(Schauspieler/in)
Brennan Hall(Schauspieler/in)
Cecelia Hall(Schauspieler/in)
Liviu Holender(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Donnerstag, 07. November 2019 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 09. November 2019
Montag, 11. November 2019
Donnerstag, 14. November 2019
Samstag, 16. November 2019
Mittwoch, 20. November 2019
Freitag, 22. November 2019
Sonntag, 24. November 2019

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