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Die Nase

Uraufführung/Premiere am 07. September 2019
Der Barbier Jakowlewitsch findet eines Morgens in seinem Frühstücksbrot eine Nase. Zeitgleich erwacht der Beamte Kowaljow und bemerkt, dass seine eigene Nase verschwunden ist. Während Kowaljow verzweifelt nach seiner Nase sucht, begegnet er ihr in der Kathedrale, wo sie ein Eigenleben führt und sich von ihm distanziert.

Kowaljow irrt durch die Stadt und wähnt sich in einem bösen Traum. Oder ist er Opfer einer Verschwörung? Der „Mechanismus des spießbürgerlichen Klatsches“ rattert jedenfalls auf Hochtouren, und bald zerreißt sich die Stadt das Maul über den Vorfall.

Als die Oper entstand, war Schostakowitsch gerade mal 22 Jahre alt. Er liebte Trickfilme, arbeitete als Pianist im Kino, war von Alban Bergs „Wozzeck“ tief beeindruckt und wandte die sprunghafte Schnitttechnik des Films auf die Oper an. Die Groteske über Identitätsverlust vereint Komisches und Schreckliches zugleich: Dass eine Nase ein Eigenleben führt, schürt in der Gesellschaft die Furcht vor dem Unbekannten und endet in einer Megahysterie.

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln.

Mitwirkende

Stéphane Laimé(Bühnenbild)
Eva Dessecker(Kostümbild)
Altea Garrido(Choreografie)
Christian Tschirner(Dramaturgie)
Meika Dresenkamp(Videodesign)
Hartmut Litzinger(Lichtdesign)

Spielzeiten

Samstag, 07. September 2019 (Premiere / Uraufführung)

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