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Hamlet

in Großes Haus
Uraufführung/Premiere am 16. September 2022
Zeitenwende am dänischen Hof. Nach dem Tod des Königs hat sein Bruder Claudius dessen Witwe Gertrud geheiratet und die Macht an sich gerissen. Nur der junge Prinz Hamlet kann sich nicht für die neue Ehe seiner Mutter begeistern.
© Kerstin Schomburg

Auch hat die Trauer um seinen Vater Hamlet fest im Griff. Und dann erscheint ihm nachts plötzlich dessen Geist. Dieser beschuldigt seinen eigenen Bruder, ihn im Schlaf vergiftet zu haben. Prinz Hamlet ersinnt nun einen Plan, um die Anschuldigungen, die der Geist seines Vaters erhebt, zu überprüfen.

Die ungewöhnliche Verbindung von Gewalt und Selbstbefragung in Shakespeares Hamlet ist einzigartig. Regisseurin Lisa Nielebock widmet sich dieser existenziellen Verunsicherung mit größter Empathie und entfaltet dabei den überbordenden Kosmos, der von Zweifel, Ekel und Handlungsunwillen geprägt ist, aber auch vor allem die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für eine Tat stellt. Gilt es, den Aufträgen von Vater und Vaterland wirklich nachzukommen? Um jeden Preis? Was erhofft sich der Mensch durch die Erfüllung eines Versprechens? Und wie ist es möglich, dass ein Zweifel, der vielleicht sogar Widerstand ist, in Verwüstung umschlägt? Lisa Nielebock ist seit 2014 leitende Professorin für Regie an der Universität der Künste in Essen. In Hannover inszenierte sie zuletzt Der zerbrochne Krug.

Mitwirkende

Fredrik Schwenk(Komponist/in)
Florian Ziemen(Musikalische Leitung)
Yamila Khodr(Choreografie)
Anna Siegrot(Bühnenbild)
Oliver Helf(Bühnenbild)
Ute Lindenberg(Kostümbild)
Thomas Osterhoff(Komponist/in)
Mazlum Nergiz(Dramaturgie)
Fabian Dott(Schauspieler/in)
Philippe Goos(Schauspieler/in)
Anja Herden(Schauspieler/in)
Torben Kessler(Schauspieler/in)
Sebastian Nakajew(Schauspieler/in)
Sabine Orléans(Schauspieler/in)
Amelle Schwerk(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 16. September 2022 (Premiere / Uraufführung)

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