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Quartett

in Theater in der Josefstadt
Uraufführung/Premiere am 14. Februar 2014
In Heiner Müllers Stück treffen die intrigante Marquise de Merteuil und ihr ehemaliger Liebhaber Valmont aufeinander. Zwischen Machtspielchen und Verführung entfaltet sich ein erbitterter Kampf, der die Abgründe der menschlichen Beziehungen offenbart.

Die intrigante Marquise will Valmont dazu zwingen, ihre Nichte Cécile zu verführen, während er Madame Tourvel begehrt. In einem erbitterten Wortduell spielen sie im ständigen Rollenwechsel – als Spiel im Spiel – mal den jeweils anderen, mal Madame Tourvel oder Cécile. Indem sie ihre Geschlechteridentitäten verdoppeln, komplettieren die zwei das Quartett, das letztlich doch zum Scheitern verurteilt ist …

Im Grunde ist der Briefroman „Gefährliche Liebschaften“ von Choderlos de Laclos aus dem Jahr 1782, den Heiner Müller als Vorlage für sein Zwei-Personen-Stück „Quartett“ benutzt hat, eine Bankrott-Erklärung an die Liebe. Mehr als 200 Jahre nach Laclos hat Müller die komplexe Handlung inhaltlich und formal bis auf das Skelett reduziert. Nur noch die zynisch-dekadente Marquise de Merteuil und der seiner Spiele längst überdrüssige abgebrühte Verführer, der Vicomte de Valmont, vertreiben sich mit Kopulations-Intrigen ihre Zeit. Ein kunstfertiges Duell der Verführung. Hinter jedem diabolisch-sexistischen Zitat steht die Zertrümmerung von Moral zum Zeitvertreib.

Heiner Müller hat sein Stück „Quartett“ 1981 veröffentlicht. Es ist das bis heute meistgespielte Werk des Autors.

Mitwirkende

Elisabeth Trissenaar(Schauspieler/in)
Helmuth Lohner(Schauspieler/in)
Peter Engel(Bühnenbild)
Beate Hennersdorf(Kostümbild)
Jörg Vorhaben(Dramaturgie)
Anna Steffens(Schauspieler/in)
Vincent Doddema(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 14. Februar 2014 (Premiere / Uraufführung)
Donnerstag, 20. Februar 2014
Samstag, 22. Februar 2014
Donnerstag, 27. Februar 2014

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