In den ersten Proben war nicht klar, welche neue Aktualität das Thema „gesellschaftliche Verletzlichkeit und Trauer“ durch die weltpolitischen Entwicklungen erreichen würde. Ging es doch vor allem um die Wiederbelebung globaler Trauerrituale, wie der griechischen Moiroloi (traditionelle Klagelieder).
Doch gerade in der Zusammenarbeit mit den internationalen Künstlerinnen Martha Mavroidi und Mariana Sadovska entstand ein verbindendes Moment berührender Gegenwartskultur.
Stephanie Thiersch ist seit vielen Jahren durch ihre genreübergreifenden, eigenwillig poetischen Arbeiten international anerkannt, ob mit dem kraftvollen deutsch-französischen Kooperationsprojekt Bilderschlachten/Batailles d'Images oder der überbordenden Utopie ARCHIPEL – Spektakel der Vermischungen. Mit Hello to emptiness dringt sie heilsam in das Innerste unserer kollektiven Seele ein.


