So findet sie den Tränensee und hinter der letzten Tür Blaubarts frühere Frauen, in ewiger Schönheit erstarrt. Auch Judith wird nun eine von ihnen, die Türen schließen sich wieder und Blaubart bleibt einsam in seiner dunklen Burg zurück.
„Herzog Blaubarts Burg“, Béla Bartóks einzige Oper, ist reich an tiefgründiger Symbolik und fasst die verstörende Verbindung von Liebe, Macht und Gewalt eindringlich in eindrückliche Seelenklänge.
Der Komponist Eberhard Kloke hat eine neue, reduzierte Orchester-Fassung erstellt. Nachdem die erfolgreiche Inszenierung von Dieter Kaegi pandemiebedingt nach wenigen Vorstellungen abgesagt werden musste, kehrt sie nun auf die Bühne zurück. Die musikalische Leitung hat Yannis Pouspourikas inne.
Kultur inklusiv: Die Vorstellungen werden mit einer Audiodeskription in deutscher Sprache für Menschen mit einer Sehbehinderung angeboten. Die Audiodeskription wird realisiert von Audio Description Network; Sprecherin: Cristina Capodifoglia.


