In dieses Leben des exemplarischen „schaffenden“ Menschen brechen der Zufall und die verdrängte Vergangenheit ein. Durch eine Verkettung unwahrscheinlicher Ereignisse trifft er auf seinen verstorbenen Jugendfreund, seine unvergessene Jugendliebe und seine Tochter, von deren Existenz er nichts ahnt. Unwissentlich geht Faber mit der jungen Frau eine inzestuöse Liebesbeziehung ein, die ein tragisches Ende nimmt.
In der Romandramatisierung von Nicole Metzger & Peter Pausz sind es antike Rachegöttinnen, die Fabers radikale Ich-Perspektive teils übernehmen, teils konterkarieren, sie sind Alter Ego und Gegenspieler zugleich.

