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Ich werde nicht hassen

in Wolfgang Borchert Theater
Uraufführung/Premiere am 05. April 2018
Der palästinensische Gynäkologe Izzeldin Abuelaish weigert sich zu hassen. Trotz der Willkür, die er in Gaza erlebt, setzt er sich für Frieden und Verständnis ein.
© Tanja Weidner

Noch vor der Abreise passiert die Katastrophe: Bei einem Bombardement verliert er drei Töchter. Und immer noch weigert er sich, in die Spirale aus Hass einzusteigen. Stattdessen tritt er öffentlich auf und schreibt ein Buch. Seine Botschaft: Hört einander zu, versucht einander zu verstehen. Wir sind nicht so verschieden. Eine Botschaft des Friedens in einer Zeit des Kriegs.

Der palästinensische Arzt Izzeldin Abuelaish hat mit der Geschichte seines Lebens einen bewegenden Aufruf zum Frieden verfasst, der jetzt in der Inszenierung von Tanja Weidner auf die Bühne gebracht wird. Sie versetzt den Monolog mit Originalquellen und schafft damit eine dichte, anrührende Atmosphäre. Gespielt wird der Erzähler von Jürgen Lorenzen, der zwischen der Freiheit der Jugend, den Unwägbarkeiten in einem Flüchtlingslager, Trauer, Entsetzen und Hoffnung mit Leichtigkeit wechselt.

Izzeldin Abuelaish schrieb das Buch "I shall not hate", das in den USA und Kanada zum Bestseller wurde und in 12 Sprachen übersetzt ist. Heute lebt er mit seiner Familie im Exil in Kanada und arbeitet dort als Associate Professor der "Dalla Lana School of Public Health" an der Universität von Toronto.

Mitwirkende

Stephanie Kniesbeck(Kostümbild)
Alexander Ourth(Videodesign)
Jürgen Lorenzen(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Donnerstag, 05. April 2018 (Premiere / Uraufführung)
Sonntag, 08. April 2018
Samstag, 21. April 2018
Mittwoch, 09. Mai 2018

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