Theaterkompass.de Logo

Il trittico

Uraufführung/Premiere am 30. November 2019
Der Komponist Giacomo Puccini wählte das italienische Wort Il trittico für seinen Opernzyklus, der sich aus drei Einaktern unterschiedlichen Charakters zusammensetzt. Die Geschichten reichen von einem Eifersuchtsdrama über die tragische Schicksalsgeschichte einer Nonne bis hin zu einer komischen Betrügergeschichte.
© Rupert Larl

Der Mantel ist ein in düsteren musikalischen Stimmungsbildern gemaltes Eifersuchtsdrama, das mit einem Mord endet. Als lyrisches Intermezzo sieht Puccini die Geschichte von Schwester Angelica. Sie wurde von ihrer Familie in ein Kloster verbannt, weil sie ein uneheliches Kind zur Welt brachte. Als sie erfährt, dass dieses verstorben ist, erlöst sie sich selbst von ihrem trostlosen irdischen Dasein.

Einen absoluten Kontrast zu den beiden ersten Einaktern bildet Gianni Schicchi. Der schlitzohrige Titelheld lässt unter der Maske des hilfsbereiten Freundes die habsüchtigen Verwandten des verstorbenen reichen Buoso Donati zu betrogenen Betrügern werden. Mit raffinierten Ensembles in temporeichem Parlandostil, Laurettas Arien-Highlight „O mio babbino caro“ und jeder Menge musikalischer Pointen beweist Puccini hier sein komisches Talent.

Il trittico wurde 1918 an der New Yorker Metropolitan Opera mit großem Erfolg bei Presse und Publikum uraufgeführt. Allerdings erfuhr zunächst nur Gianni Schicchi eine weitere Verbreitung, indem er in Kombination mit anderen Operneinaktern gespielt wurde. Der dreiteilige Zyklus, der sein Publikum fesselt, berührt und zum Lachen bringt, wird das erste Mal als Einheit gezeigt.

Mitwirkende

Lukas Beikircher(Musikalische Leitung)
Carlos Wagner(Kostümbild)
Christophe Ouvrard(Bühnenbild)
Susanne Bieler(Dramaturgie)

Spielzeiten

Samstag, 30. November 2019 (Premiere / Uraufführung)

Teile den Beitrag auf

Background image of the page