Im Setting einer TV-Talkshow teilen die intergeschlechtlichen Darsteller*innen ihre eigenen Stories und Erlebnisse, mal krass, mal traurig, mal lustig oder auch absurd.
Die Zuschauer*innen sind zu Beginn Besucher*innen einer Kunst- und Informationsausstellung. Im Foyer werden Bilder von Alex Jürgen zu sehen sein, auf der Bühne werden Informationen zu Intergeschlechtlichkeit projiziert, danach wird diese zu einem Fernsehstudio. Was folgt, ist die widerständige theatrale Umwidmung eines vermeintlichen Mainstreamformats. Durch eine teilweise Miteinbeziehung des Publikums wird ein immersives Theatererlebnis möglich. Jede Vorstellung wird aufgezeichnet und das gesammelte Material zu einer Dokumentation verarbeitet, die zu einem späteren Zeitpunkt online als Stream zur Verfügung steht.


