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Johann Wolfgang von Goethes Faust

Uraufführung/Premiere am 20. September 2019
Faust gilt als Sinnbild des modernen Menschen, der unstillbaren Drang nach Erkenntnis verspürt. Er hinterfragt althergebrachte Regeln, fühlt sich von der Gesellschaft entfremdet und ist bereit, dem Teufel seine Seele zu überlassen, um seine Wünsche zu erfüllen.

Mephisto, »ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft«, bemüht sich mit allen Mitteln seiner Zauberkunst um Fausts Seele und führt ihn dabei mitten hinein ins pralle irdische Leben, mit all seinen Verführungen und Abgründen, und hin zu Gretchen: Die junge Frau wird zur Projektionsfläche faustischen Begehrens und schließlich zum Opfer seines Größenwahns.

Kein Werk nach der Luther-Bibel hat so viele Spuren in der deutschen Sprache und Geschichte hinterlassen wie Goethes »Faust«. Es gilt als das deutsche literarische Werk, als die Thematisierung des menschlichen Urkonflikts schlechthin: der Mensch als zugleich kreativstes und destruktivstes Wesen in der unüberbrückbaren Spannung zwischen gesellschaftlich und moralisch gesetzten Grenzen und deren permanenter Überschreitung.

Mitwirkende

Iris Kraft(Bühnenbild)
Barbara Aigner(Kostümbild)

Spielzeiten

Freitag, 20. September 2019 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 21. September 2019
Freitag, 27. September 2019
Samstag, 28. September 2019
Donnerstag, 10. Oktober 2019
Sonntag, 13. Oktober 2019
Donnerstag, 17. Oktober 2019
Mittwoch, 23. Oktober 2019
Freitag, 25. Oktober 2019
Freitag, 01. November 2019
Samstag, 09. November 2019
Sonntag, 10. November 2019
Mittwoch, 27. November 2019
Freitag, 06. Dezember 2019
Sonntag, 26. Januar 2020
Mittwoch, 29. Januar 2020
Samstag, 22. Februar 2020
Samstag, 25. April 2020

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