Hier kreist das Geschwisterpaar in einem bourgeoisen Kosmos – sie lieben und streiten, verführen und verfluchen sich. Sind sich selbst genug und doch immer auf der Suche.
Vergessen von der Gesellschaft treiben ihre jugendlichen Träumereien sie immer tiefer in eine dunkle Parallelwelt, in der eigene Gesetze herrschen. Ihr einziger Besucher ist Pauls Freund Gérard. Bis auch Agathe in ihr Leben tritt und das Geflecht aus Sehnsucht und Eifersucht sich auf tragische Weise verdichtet.
Jean Cocteau schrieb seinen bekannten Roman Les Enfants Terribles 1929, doch ist die Geschichte über die symbiotische und zerstörerische Geschwisterbeziehung gleich einer antiken Tragödie von zeitloser Relevanz. Und nun zum ersten Mal auf der Bühne zu erleben.
In einer Bühnenfassung von Helene Hegemann und Melanie Kretschmann. Regie: Melanie Kretschmann. Bühne: Thomas Garvie. Kostüme: Nina Kroschinske. Choreografie: nutrospektif. Licht: Michael Frank. Dramaturgie: Michaela Kretschmann.

