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La Traviata

Uraufführung/Premiere am 03. Juni 2023
Auf einem Empfang macht der junge Alfredo der schönen Violetta eine stürmische Liebeserklärung. Als Kurtisane ist Violetta aus der männlich dominierten Gesellschaft »gefallen« und träumt davon, zu lieben und geliebt zu werden.
© Robert Voss, Fotocollage © Eva-Maria van Acker

Als Alfredo unterwegs ist, erscheint überraschend dessen Vater Germont bei Violetta. Er fordert sie auf, sich von Alfredo zu trennen: Die Familienehre soll nicht gefährdet werden. Violetta bricht zusammen, fügt sich aber in das unvermeidliche Schicksal. Sie verlässt Alfredo, um ihm nicht zu schaden. Als Violetta sich einige Zeit später auf einem Fest, auf dem sie am Arm eines Barons erscheint, Alfredo gegenübersieht, beleidigt dieser sie und wirft ihr Geld vor die Füße.

Violetta hat Tuberkulose; ihr Zustand verschlimmert sich rasch. Als Alfredo von seinem Vater den Hintergrund der Trennung erfährt, besucht er die Schwerkranke, um sie um Verzeihung zu bitten. Er möchte nie mehr von ihrer Seite weichen. Zu spät: Violetta kann ihn mit letzter Kraft bitten, glücklich zu werden und sie dennoch nicht zu vergessen – und stirbt in seinen Armen.

Nach Il trovatore und Rigoletto stellt das Anhaltische Theater die populärste der drei Verdi-Klassiker über Menschen am Rande der Gesellschaft in einer Neuinszenierung vor. La traviata zeigt das tragische Schicksal einer Kurtisane, deren letzte Hoffnung auf eigenes Glück grausam enttäuscht wird. Der Spagat, ein ewig zeitgenössisches, zeitkritisches Sujet in einer Oper zu behandeln und damit die italienische Oper schlechthin zu schaffen, das konnte nur einem Giuseppe Verdi gelingen. Der Komponist identifizierte sich mit den Ausgestoßenen und Misshandelten, die er porträtierte. Dass bis heute immer wieder Menschen vom Leid der »Kameliendame« berührt werden, das erreichte Verdi jedoch durch die Kraft seiner ganz aus der menschlichen Stimme und den Empfindungen seiner Heldin geschaffenen Melodien.

Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Roman La Dame aux camélias von Alexandre Dumas d. J. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Mitwirkende

Elisa Gogou(Musikalische Leitung)
Eva-Maria van Acker(Kostümbild)
Sebastian Kennerknecht(Musikalische Leitung)
Stefano Giannetti(Choreografie)
Bettina Auer(Dramaturgie)
Ania Vegry(Schauspieler/in)
Rita Kapfhammer(Schauspieler/in)
Michaela Mehring(Schauspieler/in)
Jagna Rotkiewicz(Schauspieler/in)
Costa Latsos(Schauspieler/in)
Modestas Sedlevičius(Schauspieler/in)
David Ameln(Schauspieler/in)
Baris Yavuz(Schauspieler/in)
Kostadin Argirov(Schauspieler/in)
Ricardo Llamas-Márquez(Schauspieler/in)
Christian Most(Schauspieler/in)
Hartmut Leske(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 03. Juni 2023 (Premiere / Uraufführung)

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