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Le nozze di Figaro

Uraufführung/Premiere am 18. Januar 2020
Figaro, der gewitzte Barbier von Sevilla, möchte Susanna heiraten. Doch der Graf Almaviva hat seine eigenen Pläne und versucht, sich die Kammerzofe seiner Frau zu sichern, was zu einem turbulenten Spiel der Intrigen führt.

Weder Susanna noch ihr Ehemann in spe möchten sich Almavivas Nachstellungen länger gefallen lassen und setzen alles daran, den Grafen hinters Licht zu führen. Doch auch der Graf unternimmt eigene Schachzüge, um an sein Ziel zu gelangen. So entbrennt im Lauf eines einzigen, aberwitzigen Tages ein turbulentes Spiel, bei dem alle Beteiligten und ihre privaten Begehrlichkeiten gehörig durcheinandergewirbelt werden. Am Ende ist nichts mehr, wie es scheint, und wer den Überblick verliert, scheitert.

Mit «Le nozze di Figaro» nach der Komödie von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais hat Wolfgang Amadeus Mozart gemeinsam mit seinem kongenialen Librettisten Lorenzo Da Ponte ein Meisterwerk zwischenmenschlicher Irrungen und Wirrungen geschaffen. Uraufgeführt 1786 in Wien, ist die gesellschaftliche Sprengkraft des Werks bis heute zu spüren. Ausgangspunkt ist eine bereits ins Wanken geratene Gesellschaftsordnung am Vorabend der Französischen Revolution, die mit dem Aufstieg des «Dritten Stands», der Bauern und Bürger, allmählich die adligen Rechte aufweicht. Soziale Strukturen und Freiheiten müssen neu erkämpft werden, Improvisationstalent und Glück sind gefragt, um sich in dem aus den Fugen geratenen System orientieren zu können. All das verpacken Mozart und Da Ponte in eine rasante Komödie, die erst dann zu einem glücklichen Ende findet, wenn Macht und Privilegien in den Hintergrund treten und die Liebe obsiegen kann.

Die Basler Regisseurin und langjährige Intendantin des Schauspielhaus Zürich Barbara Frey kehrt mit «Le nozze di Figaro» an das Theater zurück, an dem sie einst ihre Karriere begonnen hat. Erstmals am Theater Basel zu erleben ist der britische Dirigent Christian Curnyn, einer der meistgefragten Dirigenten des barocken klassischen Opernrepertoires.

Opera buffa in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart.
Libretto von Lorenzo Da Ponte nach der Komödie «La folle journée ou Le mariage de Figaro» von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais.
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln.
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

TEIL DER «FIGARO»-TRILOGIE
(«Il barbiere di Siviglia», «Le nozze di Figaro» und «La mère coupable»)

Musikalische Leitung Christian Curnyn
Nachdirigat Giuseppe Montesano
Inszenierung Barbara Frey
Bühne Bettina Meyer
Kostüme Bettina Walter
Licht Roland Edrich
Chor Michael Clark
Dramaturgie Johanna Mangold

Mitwirkende

Christian Curnyn(Musikalische Leitung)
Giuseppe Montesano(Musikalische Leitung)
Bettina Meyer(Bühnenbild)
Bettina Walter(Kostümbild)
Roland Edrich(Lichtdesign)
Michael Clark(Ensemble)
Johanna Mangold(Dramaturgie)
Thomas Lehman(Schauspieler/in)
Oksana Sekerina(Schauspieler/in)
Sarah Brady(Schauspieler/in)
Kristina Stanek(Schauspieler/in)
Jasmin Etezadzadeh(Schauspieler/in)
Andrew Murphy(Schauspieler/in)
Karl-Heinz Brandt(Schauspieler/in)
Hyunjai Marco Lee(Schauspieler/in)
Flavio Mathias(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 18. Januar 2020 (Premiere / Uraufführung)
Freitag, 24. Januar 2020
Sonntag, 26. Januar 2020
Mittwoch, 29. Januar 2020
Sonntag, 02. Februar 2020
Samstag, 08. Februar 2020
Montag, 17. Februar 2020
Dienstag, 25. Februar 2020
Freitag, 28. Februar 2020

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