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My home is my castle

Uraufführung/Premiere am 27. Mai 2019
Der Nachwuchswettbewerb am Theater Drachengasse fördert junge, innovative Theatermacher_innen, die sich noch in Ausbildung oder am Beginn ihrer Berufslaufbahn befinden. Das Thema des zwölften Wettbewerbs lautet My home is my castle.

In einer Spielserie präsentieren die 4 Finalist*innen-Teams ihre 20-Minuten Projekte.

Es werden zwei Preise vergeben: der Publikumspreis von 1.000 €, den die Zuschauer*innen durch Abstimmung vergeben – jede Eintrittskarte berechtigt zur Abgabe einer Stimme, und der Jurypreis. Jenes Stück, das die Jury zum Sieger kürt, erhält 5.000 € von der Kulturabteilung des Magistrats der Stadt Wien für die weitere Ausarbeitung des Projekts in der kommenden Saison.

Die Finalist*innen:

  • Zweinsamkeit
    Die Welt ist kalt, eckig und unbequem. In Mamas Bauch hingegen wars da deutlich geborgener ... Warum sich also nicht zurück zu den Ursprüngen besinnen? Zwei Figuren schmeißen sich in ihre Pyjamas und bleiben erst mal drinnen. Anstatt die ganze Zeit Löcher stopfen zu wollen, proklamieren sie den Zustand der Leere und pfeffern ihren Ehrgeiz in den Mixer. Vielleicht, wenn es ganz langweilig wird, kommt da so was wie Glück. In ihrem selbsterbauten Reich verhandeln sie die kleinen und großen Fragen nach dem Sinn unserer Zeit und Existenz. Doch schaffen sie den Sprung zurück in den Schiffbruch des Lebens trotz ihrer angestrebten Abgrenzung?
  • Lebensmenschen
    Hätte ich gewusst, dass man eine schwarze Prinzessin sein kann, hätte ich meine Prioritäten etwas anders gesetzt. SIE, eine schwarze Österreicherin. ER, ein schwuler Kroate. Beide wissen nicht, was der nächste Schritt in ihrem Leben sein wird, aber sie wissen, dass sich ihre Vorstellung von Intimität nicht in einer Kleinfamilie verwirklichen lässt. Im Spannungsfeld ihrer Freundschaft diskutieren sie familiäre Bindung, Schwulsein, Rassismus und erotisches Begehren. SIE und ER sind ein Mikrokosmos jener Möglichkeiten, die ein bestimmter historischer Moment zulässt.
  • Das Heimspiel der Begonien
    Wir müssen lieb zueinander sein. Die Welt draußen schreit Drama. Also haben sich Gregor und Grete in ihre kleine Familienwelt eingenagelt. Unverrückbar. Sicher. Nichts dringt hinein. Und so kreisen sie um sich selbst und ihre Erinnerungen, Geschichten und Bilder. Aber ist dieses Heim tatsächlich so sicher? Vor allem vor ihnen selbst? Denn in der Stille lauert der Abgrund der eigenen Imagination. Was ist nun grausamer? Die ausgesperrte Realität, oder die erdachte? Eine Groteske.
  • INCH Bag unisex S50x35 – I‘m never coming home
    Tut es gut was du machst? Was machst du denn? Vier Menschen machen sich gemeinsam daran, ihre ganz persönlichen Taschen für den Ernstfall zu packen – für die drohende Katastrophe, von der sie sich sicher sind, dass sie uns alle bald heimsuchen wird. Sie haben eine Antwort auf die drängende Frage "Was tun?" gefunden und lassen alle Fragen und Zweifel am Hier und Jetzt draußen vor der Tür. Bis diese sich ihren Weg zurück in die Mitte der Gruppe bahnen und die einfache Antwort ins Wanken bringen.

Mitwirkende

Marzella Ruegge(Autor/in)
Kira Lorenza Althaler(Schauspieler/in)
Markus Bernhard Börger(Schauspieler/in)
Dino Pešut(Schauspieler/in)
Shahrzad Rahmani(Schauspieler/in)
Isabella Sedlak(Schauspieler/in)
Anna Kramer(Sonstiges)
Silvia Schmidt(Musiker/in)
Alice Peterhans(Schauspieler/in)
Bettina Schwarz(Schauspieler/in)
Rachel Müller(Autor/in)
Annina Hunziker(Schauspieler/in)
Moritz Ilmer(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Montag, 27. Mai 2019 (Premiere / Uraufführung)

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