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Im Herzen der Gewalt

in Schauspielhaus Wien
Uraufführung/Premiere am 13. November 2019
Weihnachten in Paris. Édouard lernt den jungen Reda kennen, und sie verbringen die Nacht miteinander. Doch als Édouard sein Smartphone in Redas Tasche findet, kippt die Situation und er wird Opfer eines Übergriffs, der ihn traumatisiert zurücklässt.

Édouard Louis erzählt eine hochkomplexe Geschichte über sexuelle Gewalt und kulturelle Identität. Er wählt dabei einen literarischen Kunstgriff, der dem Roman seine spezifische Theatralität verleiht: Er schildert das Erlebnis über weite Strecken aus der Perspektive seiner Schwester. Édouard belauscht, wie sie ihrem Mann schildert, was Édouard ihr soeben erzählt habe. Durch diese Perspektive wird der Roman auch zum Porträt einer entfremdeten Familie, zweier Geschwister, die sich in ihren Identitäten und Biographien völlig unterschiedlich entwickelt haben. Er untersucht Erfahrungen von Rassismus und Homophobie.

Der 1992 geborene Autor Édouard Louis gilt seit der Veröffentlichung seines ersten Romans "Das Ende von Eddy" (2015) als eine der wichtigsten Nachwuchsstimmen der europäischen Literatur. Mit "Im Herzen der Gewalt" kommt erstmals ein Roman von Édouard Louis auf eine österreichische Theaterbühne.

Nach dem Roman von Édouard Louis
In einer Bühnenfassung von Tomas Schweigen & Tobias Schuster

Mitwirkende

Édouard Louis(Autor/in)
Stephan Weber(Bühnenbild)
Anne Buffetrille(Kostümbild)
Jacob Suske(Komponist/in)
Tobias Schuster(Dramaturgie)
Christina Ulrich(Bühnentechnik)
Clara Liepsch(Schauspieler/in)
Steffen Link(Schauspieler/in)
Josef Mohammed(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Mittwoch, 13. November 2019 (Premiere / Uraufführung)

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