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Once we were islands: „Dogs of Love“

in Ballhaus Ost
Uraufführung/Premiere am 16. Mai 2019
Das queere Performancekollektiv „Once We Were Islands“ untersucht in „Dogs of Love“ die innige Verbindung zweier Menschen, die Raum und Zeit überdauert. Die Performer erkunden und durchleben die ebenso reale wie fiktive Geschichte queerer Zweisamkeit.

Was zeichnet queere Liebe aus? Auf welches Erbe blickt sie zurück?

Im Gleichschritt laufen die beiden Performer nebeneinander her. Der Klang ihrer Schritte wird zum Herzschlag des Universums, das die Zeit überdauert. Atemgeräusche und Schweiß erfüllen die Luft, während sie eintauchen in eine Erzählung queeren Liebens im Verlauf der Geschichte. Sie erwecken den Moment erneut zum Leben, in dem sie sich trafen, befragen ihre Zusammengehörigkeit nach den Stunden der Einsamkeit, nach Krisen und Intimität und finden sich selbst wieder in den zahlreichen Biographien von Menschen früherer und kommender Personen, die mit ihrer Sexualität, ihrer Liebe oder ihrer eigenen Gender-Identität die Grenzen heteronormativer Normalität sprengen.

Ist es möglich, einen Menschen, dem wir verbunden sind, zu verlassen?

Chris Gylee und Richard Aslan arbeiten in der Grauzone zwischen den Disziplinen. Verortet im Zwischenraum von bildender Kunst, Performance, Tanz und wissenschaftlicher Forschungsarbeit nutzen die beiden Performer aus Manchester und London für ihre Arbeiten (auto)biografische Erzählung ebenso wie akribische Recherche zu queeren Lebensrealitäten. Es entsteht ein halbfiktiver Familienbaum queerer Zugehörigkeit, in dem Reinaldo Arenas ebenso vorkommt, wie Marsha P Johnson, Jack Bee Garland, Sylvia Rivera, Audre Lorde oder Samuel Delany.

Performance auf Englisch!

Mitwirkende

Elliott Cennetoglu(Lichtdesign)
Elie Gregory(Sounddesign)
Sandra Klöss(Bühnentechnik)

Spielzeiten

Donnerstag, 16. Mai 2019 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 18. Mai 2019
Sonntag, 19. Mai 2019

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