Geplatzte Träume, unerwiderte Liebe – unaufhörlich verrinnt das, was sie ihr Leben nennen. Komödien nannte der Arzt und Schriftsteller Anton Tschechow seine Schauspiele, und das sind sie: Abbild der Comédie humaine, sensible Bestandsaufnahmen unserer Existenz. »Was tun?«, fragen sich die Tschechowschen Helden, aufgerieben zwischen der Sehnsucht nach einem grundlegenden Wandel und tiefer Resignation, im Bewusstsein einer Zeitenwende und voller Angst vor einer ungewissen Zukunft.
Sebastian Schug studierte Regie an der Hochschule »Ernst Busch« in Berlin und wurde 2006 mit dem Kurt-Hübner-Preis der Akademie der Künste ausgezeichnet. Er inszenierte unter anderem am Staatstheater Kassel, am Staatstheater Hannover, am Theater Basel und bereits mehrfach am NTM, wo er mit Viel Lärm um Nichts für Furore sorgte.
Inszenierung: Sebastian Schug
Bühne: Christian Kiehl (Gast)
Kostüme: Nico Zielke (Gast)
Musik: Johannes Winde (Gast)
Licht: Wolfgang Schüle
Dramaturgie: Carolin Losch
Bild: Anton Tschechow

