Aus Angst, verletzt zu werden, wagt die legendäre Königin Dido es zunächst nicht, sich auf ihre Liebe zum Helden Aeneas einzulassen. Diesem gelingt es jedoch, ihren Widerstand zu brechen. Aber auch dieser Liebe ist letztendlich kein Glück gegönnt, denn dunkle Mächte entzweien die beiden und stürzen Dido in tiefste Verzweiflung.
Im Zusammenspiel der beiden Barockopern lässt Regisseur Tobias Ribitzki, der sich mit dieser Arbeit erstmals präsentiert, das Schicksal der Liebesgöttin mit dem der antiken Königin zu einem berührenden Frauenschicksal verschmelzen. Dieses entfaltet sich im spannungsvollen Gegensatz einer kühl distanzierten göttlichen Liebe auf der einen und wahrhaft beseeltem menschlichen Lieben auf der anderen Seite.
Als künstlerischer Partner steht ihm dabei Stefan Rieckhoff zur Seite, der das Publikum bereits mit seiner Ausstattung für die Opern ‚Falstaff‘, ‚Cristina, Regina di Svezia‘ und ‚Ein Sommernachtstraum‘ begeisterte.
Auf historischen Instrumenten sowie in tiefer Stimmung wird das Orchester unter der musikalischen Leitung von Thomas Bönisch die Opern in authentischem Barockklang erlebbar machen.
VENUS AND ADONIS
DIDO AND AENEAS
Masque in drei Akten von John Blow (1649 – 1708)
Libretto nach Ovids ‚Metamorphosen‘
Oper in drei Akten von Henry Purcell (1659 – 1695)
Libretto von Nahum Tate nach Vergils ‚Aeneis‘
in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln.
Musikalische Leitung: Thomas Bönisch/ Felix Pätzold;
Regie: Tobias Ribitzki;
Bühne und Kostüme: Stefan Rieckhoff;
Choreografie: Elvis Val;
Einstudierung Chor: Thomas Bönisch/Felix Pätzold;
Einstudierung KlangHelden Kinderchor: Felix Pätzold;
Licht: Steff Flächsenhaar;
Dramaturgie: Annabelle Köhler.
Tänzer*innen: Renate Nehrkorn; Uri Brugger, Ruben Reniers, Charlie Riddiford.
Opernchor des Oldenburgischen Staatstheaters.
KlangHelden Kinderchor des Oldenburgischen Staatstheaters.
Oldenburgisches Staatsorchester.

