Theaterkompass.de Logo

Beben

Uraufführung/Premiere am 25. Januar 2019
Inmitten einer Informationsflut aus Katastrophenmeldungen und sozialen Medien entfaltet sich ein Stimmengewirr, das witzige, ironische und berührende Dialoge vereint. Die Inszenierung thematisiert, wie uns die durch Bildschirme vermittelte Welt zunehmend kalt lässt.
© Reinhard Werner/Burgtheater

Was in den Achtzigern noch Schubsen war, ist heute ja schon Kehleaufschneiden. Aber ich steh halt auf Neon, nur nicht im Krieg. Der Mann an der Kante von Ulro lacht. Auf seiner Stirn steht: Verstand. Panzer rollen die Straße herauf, ein Junge wird erschossen. Alter, du hast’n Kind umgebracht! Da reicht eine Mutter ihre Hand zur Vergebung – und endlich wird es still.

Beben ist ein Stimmengewirr, eine Assoziationskette aus witzigen, ironischen und berührenden Dialogen inmitten postmoderner Informationsflut. Im medialen Overkill aus Katastrophenmeldungen, Werbung und sozialen Medien sind Gewalt und Krieg nah und fern zugleich. Das Siegerstück des Heidelberger Stückemarkts 2016 vermischt virtuelle und physische Realitäten, kontrastiert Banalität und Pathos und führt dabei vor, wie uns die durch Bildschirme vermittelte Welt immer mehr kalt lässt.

Regie: Anna Stiepani
Bühne und Kostüme: Thurid Peine

Mitwirkende

Daniel Jesch(Schauspieler/in)
Marta Kizyma(Schauspieler/in)
Valentin Postlmayr(Schauspieler/in)
Martin Vischer(Schauspieler/in)
Sebastian Wendelin(Schauspieler/in)
Thurid Peine(Kostümbild)
Thurid Peine(Bühnenbild)

Spielzeiten

Freitag, 25. Januar 2019 (Premiere / Uraufführung)

Teile den Beitrag auf

Background image of the page