„Schlösser, die im Monde liegen, bringen Kummer, lieber Schatz“. Noch heftiger reagiert Frau Pusebach – Maries Tante und Steppkes gestrenge Hauswirtin – auf die unverbesserlichen Spinnereien Steppkes: ihm wird zum Ersten gekündigt. Doch Steppke gelingt die Flucht auf den Mond, wo aber alles anders ist, als er es sich zuvor erträumt hatte.
Mit Paul Linckes schmissiger Operette „Frau Luna“ startet Theater&Philharmonie Thüringen in die neue Spielzeit. Regie führt Steffen Piontek. Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera musiziert unter der Leitung von Thomas Wicklein. Die Ausstattung entwirft Mike Hahne. Das ThüringenBallett tanzt in der Choreografie von Winfried Schneider. Der Opernchor singt in der Einstudierung von Ueli Häsler.
Paul Lincke (1866-1946) gilt als der Begründer der Berliner Operette, und seine 1899 im Apollo-Theater uraufgeführte „Frau Luna“ ist das Paradebeispiel für dieses Genre. Die mit eingängigen Melodien und flotten Rhythmen aufwartende Musik wurzelt im Berliner Gassenhauer. Der Mond dient als Spiegel dieser faszinierenden Großstadt. „Das macht die Berliner Luft, Luft, Luft, so mit ihrem holden Duft, Duft, Duft“ ist der Ohrwurm dieser Operette.

