Der einzige erfolgreiche Sklavenaufstand der Weltgeschichte. Kleists Novelle erzählt eine empfindsame Liebesgeschichte in diesem historischen Kontext und stellt ein Zeugnis des 19. Jahrhunderts über die beginnende Auseinandersetzung mit dem Fremden, dem Anderen, dem Subalternen dar, die die bengalische Autorin Gayatri Chakravorty Spivak als unsere letzte Chance sieht, eine interkulturelle Verständigung überhaupt noch zu erreichen. Alle Sprachregelungen und Gesten des "den anderen für sich selbst sprechen lassen" entlarvt sie en passant als uneingestandene Selbsterhöhung. Als utopisches Moment für die Praxis bleibt, literarische und kulturelle Erzeugnisse immer wieder aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Die Verlobung in St. Domingo
in
Cuvilliés-Theater
Uraufführung/Premiere am 29. September 2018
Heinrich von Kleists Novelle erzählt eine empfindsame Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des einzigen erfolgreichen Sklavenaufstands der Weltgeschichte. Sie thematisiert die beginnende Auseinandersetzung mit dem Fremden und dem Anderen, die für eine interkulturelle Verständigung von zentraler Bedeutung ist.
Mitwirkende
Robert Borgmann(Regie)
Rocco Peuker(Bühnenbild)
Bettina Werner(Kostümbild)
Rabea Stadthaus(Kostümbild)
Georgij Belaga(Lichtdesign)
Götz Leineweber(Dramaturgie)
Mathilde Bundschuh(Schauspieler/in)
Philip Dechamps(Schauspieler/in)
Marcel Heuperman(Schauspieler/in)
Marie-Christiane Nishimwe(Schauspieler/in)
Thomas Schmauser(Schauspieler/in)
Spielzeiten
Samstag, 29. September 2018
(Premiere / Uraufführung)
Donnerstag, 04. Oktober 2018
Donnerstag, 11. Oktober 2018
Dienstag, 16. Oktober 2018

