Richard Wagners »Die Meistersinger von Nürnberg« erzählt von der jungen Liebe, die gegen die Starrheit einer Tradition antreten muss. Die Geschichte spielt im altdeutsch-idyllischen Nürnberg des 16. Jahrhunderts und thematisiert den Konflikt zwischen persönlichem Streben und gesellschaftlichen Erwartungen.
Der jedoch kann sie nur heiraten, wenn er den von Evas Vater ausgeschriebenen Sängerwettstreit gewinnt und mit seinem Preislied die gestrengen Meistersinger überzeugt. Hans Sachs erkennt das Potenzial des jungen Ritters und verhilft ihm – und der deutschen Kunst – schließlich zum Erfolg.
Regisseur und Bühnenbildner Nigel Lowery liebt nach eigenen Worten genau diese deutsche Kunst, was ihn nicht daran hindert, ihr mit seinem unverkennbar britischen Humor zu Leibe zu rücken. Und ihr zum 150. Jubiläum der Uraufführung, befreit von falschem Pathos, ganz neue Facetten abzugewinnen.
Die Aufführung ist in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln.