Seine Tochter Gilda hält Rigoletto jedoch vor dem schamlosen Treiben verborgen. Trotzdem hat der Herzog bereits ein Auge auf sie geworfen. Als Gilda den Verführungskünsten des Herzogs erliegt, schmiedet Rigoletto einen tödlichen Racheplan, dem am Ende nicht der Herzog, sondern die eigene Tochter zum Opfer fällt.
Der US-amerikanische Regisseur Bartlett Sher gibt mit seiner von George Grosz’ expressionistischen Bilderwelten inspirierten Inszenierung von Rigoletto sein Hausdebüt. Frühere Regiearbeiten führten ihn u. a. zu den Salzburger Festspielen, den Pfingstfestspielen in Baden-Baden, an die English National Opera, die Lyric Opera of Chicago, die Seattle Opera sowie die Metropolitan Opera New York. Bartlett Sher ist Hausregisseur am Lincoln Center Theater, wo er für Rodgers & Hammersteins South Pacific mit dem Tony Award ausgezeichnet wurde und für seine Inszenierungen von Oslo, Rodgers & Hammersteins The King and I, Golden Boy, Joe Turners Come and Gone, Awake and Sing! und The Light in the Piazza Nominierungen erhielt. Am Broadway brachte Bartlett Sher Fiddler on the Roof auf die Bühne.
Der kolumbianische Dirigent Andrés Orozco-Estrada ist seit der Spielzeit 2014/15 Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt und Music Director beim Houston Symphony Orchestra. Außerdem ernannte ihn das London Philharmonic Orchestra im September 2015 zu seinem Ersten Gastdirigenten. Ab der Spielzeit 2021/22 wird er Chefdirigent der Wiener Symphoniker, beginnt aber seine Zusammenarbeit mit dem Orchester schon in der Saison 2020/21 als Designierter Chefdirigent. In den letzten Jahren dirigierte er u. a. die Wiener Philharmoniker, die Berliner Philharmoniker, die Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig, das Koninklijk Concertgebouworkest, das Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia sowie zahlreiche amerikanische Orchester in Philadelphia, Pittsburgh, Cleveland und Chicago. Mit dem Dirigat von Rigoletto gibt Andrés Orozco-Estrada sein Debüt.
Das Bild zeigt Giuseppe Verdi.

