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Romulus der Große

in Theater Basel
Uraufführung/Premiere am 04. Mai 2018
Romulus treibt seine Untertanen zur Verzweiflung, weil er – den vorrückenden Germanen zum Trotz – gar nichts tut und sich um nichts sorgt als seine Hühnerzucht. Dürrenmatts Stück ist keine römische Tragödie, sondern eine Reflexion über das Ende eines Imperiums.

Romulus’ Machtwille besteht einzig darin, das Ende des Imperiums, das niemand außer ihm wahrhaben will, zu besiegeln. Für einen Staat, der auf «Mord, Plünderung, Unterdrückung und Brandschatzung auf Kosten der andern Völker» beruht, sieht er keine Zukunft und öffnet dem Zeitalter der Hosen die Türen. Das Komplott der Untergebenen verliert sich zur Farce – das Problem am Ende besteht vielmehr darin, dass der Germanenkönig Odoaker genauso einsichtig und sympathisch ist wie Romulus selbst.

Mitwirkende

Michela Flück(Bühnenbild)
Korbinian Schmidt(Kostümbild)
Matija Schellander(Komponist/in)
Steffen Höld(Schauspieler/in)
Katja Jung(Schauspieler/in)
Florian von Manteuffel(Schauspieler/in)
Nicola Mastroberardino(Schauspieler/in)
Thomas Reisinger(Schauspieler/in)
Max Rothbart(Schauspieler/in)
Myriam Schröder(Schauspieler/in)
Leonie Merlin Young(Schauspieler/in)
Simon Zagermann(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 04. Mai 2018 (Premiere / Uraufführung)

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