In der Zeit der Pandemie haben sich viele Menschen nach durchtanzten Nächten und Unbeschwertheit gesehnt. In der Produktion wird das Tanzen als Form des Protests beleuchtet, von den Tanzplagen des Mittelalters bis zu den heutigen Clubs, die Orte des Rückzugs und Widerstands sind.
So bringt der Abend unterschiedliches Text- und Bewegungsmaterial zusammen und verwebt im Tanz durch die Zeiten Rave und Ballett oder persönliche Kellerclub-Geschichten mit Erinnerungen an die frühe Loveparade. Zusammen mit dem Publikum entsteht ein performativer Clubabend, in dem über die gemeinsame Ekstase am Ende die Frage steht, wie wir in Zukunft zusammen leben wollen.
Meike Kurella ist für die Ausstattung verantwortlich, Kirsten Möller ist Dramaturgin der Produktion.