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Medea

in Schauspiel Köln
Uraufführung/Premiere am 12. April 2019
Hans Henny Jahnns Bearbeitung des Medea-Stoffes aus dem Jahr 1926 zeigt die tragische Geschichte einer Magierin, die Jason ewige Jugend verleiht. Ausgestoßen in Korinth, erlebt sie den Verfall ihres Körpers, während ihr Geliebter in zeitloser Schönheit gefangen ist.

Jason, der Held ohne Auftrag, verliert sich in erotischen Abenteuern, gequält von einem unersättlichen Begehren. Auch in ihren Kindern, die bei Jahnn erstmals eine eigene Stimme haben, erwachen die Triebe, und es ist nicht der Vater, der Kreons Tochter anfangs begehrt, sondern sein älterer Sohn. Es ist eine Welt voller Triebe und Aggressionen, Inzest und Begehren, eine Geschichte von Entwurzelung, Ausgrenzung und metaphysischer Sehnsucht.

Nach Iwanow inszeniert Robert Borgmann Jahnns sprachmächtige Überschreibung eines antiken Stoffes, eine antike Tragödie, in der sich das Drama des modernen Menschen in seiner Zerrissenheit widerspiegelt.

Das Bild zeigt Hans Henny Jahnn.

Mitwirkende

Melanie Kretschmann(Schauspieler/in)
Astrid Meyerfeldt(Schauspieler/in)
Marek Harloff(Schauspieler/in)
Kristin Steffen(Schauspieler/in)
Sophia Burtscher(Schauspieler/in)
Maximilian Mayer(Schauspieler/in)
Claudia Ortiz Arraiza(Schauspieler/in)
Tom Müller(Komponist/in)
Bettina Werner(Kostümbild)
Carsten Rüger(Lichtdesign)
Julian Pörksen(Dramaturgie)

Spielzeiten

Freitag, 12. April 2019 (Premiere / Uraufführung)
Sonntag, 14. April 2019
Donnerstag, 25. April 2019
Sonntag, 28. April 2019
Donnerstag, 09. Mai 2019
Freitag, 10. Mai 2019

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